Seth über Poesie und Singen

Was habt Ihr für praktische Erfahrungen mit dem Seth-Material in Eurem Leben gemacht? Wie konntet Ihr es umsetzen? Was für Schwierigkeiten habt Ihr angetroffen?
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Seth über Poesie und Singen

Beitragvon guenter » 25. Jul 2010 03:31

Hallo,

im Buch "Die frühen Sitzungen 43-85" sagt Seth über sich, dass er von Poesie nicht viel verstehe und an anderer Stelle, dass er ein schlechter Sänger sei....

Da bin ich ja in guter Gesellschaft :)

LG Günter
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Re: Seth über Poesie und Singen

Beitragvon gabriele » 26. Jul 2010 16:21

ob man gut singt oder nicht ist doch egal, wenn man spass dran hat und man die stimmung positiv beeinflussen kann, öder?
ich bin auch nicht die super sängerin, aber ich tue es gerne... und mein kurzer findet mich dahin gehend echt gut!!!
mfg
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Re: Seth über Poesie und Singen

Beitragvon guenter » 27. Jul 2010 02:59

gabriele hat geschrieben:ob man gut singt oder nicht ist doch egal, wenn man spass dran hat und man die stimmung positiv beeinflussen kann, öder?


Liebe Gabriele,

in meinem Fall ist wahrscheinlich Hopfen und Malz verloren. Wie ich das Singen (oder besser gesagt, Nicht-Singen) eingesetzt habe, erzähle ich mit folgender Geschichte:

Ich war 10 oder 11 Jahre alt und wurde immer mit noch zwei oder drei anderen in die letzte Reihe unseres Klassen-Chores platziert. Wir mussten wohl unsere Münder auf- und zumachen, es war uns aber verboten, jedweden Ton von uns zu geben. Ich konnte schon damals nicht singen. Das hat sich bis jetzt nicht geändert.
Als unser Sohn manchmal ungezogen war, drohte ich, ihm etwas vorzusingen. Er beließ es bei dieser Drohung und wurde lammfromm. Er sagte im Spaß, ich mache immer was du willst, aber bitte singe nicht.
Wahrscheinlich hatte ich ihm, als er ein Baby war, etwas vor-gesungen und ihn traumatisiert...

Eine gute Bekannte, sie ist beruflich Sängerin, sagte mir, dass JEDE/JEDER singen kann, aber wahrscheinlich hat sich der Lehrer in negativer Weise über meine "Gesangskünste" geäußert und dies hat dann den Glaubenssatz (dass ich eben unfähig zu singen bin) verstärkt. Damit kann ich leben :?

LG
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Re: Seth über Poesie und Singen

Beitragvon morgane » 27. Jul 2010 08:51

Ich finde es verbrecherisch, kindern solche dummen GS aufzuprägen. (Fast) jeder mensch hat eine stimme und sollte sie auch frei und unverklemmt benutzen. Jeder mensch kann singen. Denkt doch mal an die *tuva* http://www.youtube.com/watch?v=DY1pcEtH ... re=related oder *der königsjodler* http://www.youtube.com/watch?v=A6Mt5X3Nqp8 :groehl oder das: http://www.youtube.com/watch?v=7ktjUHjR6iU
Das alles hat nichts mit unseren engen vorstellungen von schöngesang zu tun. Also singt, wenn immer euch danach ist, in der badewanne, bei computer, im wald, auf der wiese und sonst auch überall, und lasst euch nicht von dummen vorurteilen behindern. Singen macht froh!

lg morgane
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Re: Seth über Poesie und Singen

Beitragvon guenter » 27. Jul 2010 08:58

werde mit Singen wieder anfangen, aber vorerst dort, wo ich niemanden störe :groehl
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Re: Seth über Poesie und Singen

Beitragvon gabriele » 29. Jul 2010 19:22

ob es so ist weiss ich nicht, nur so`ne idee.
je mehr leute sagen, daß wir schlecht singen, desto schlechter singen wir wirklich???

hm,....
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Re: Seth über Poesie und Singen

Beitragvon morgane » 30. Jul 2010 07:32

Genau so ist es, weil wir uns durch die angst, nicht zu entsprechen, verkrampfen. Das gilt natürlich auch und ganz besonders für den stimmapparat. Wer tief in den bauch hinein atmet und dann kräftig und voll den luftstrom heraus lässt, singt *gut*, egal in welcher stimmlage. Und das tut einfach gut. Es energetisiert und zentriert.

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